Der Autokonzern Stellantis hat im dritten Quartal mit einem kräftigen Plus bei den Auslieferungen überzeugt. Insgesamt setzte der Hersteller rund 1,3 Millionen Fahrzeuge ab – ein Zuwachs von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Besonders stark lief es in Nordamerika, wo die Auslieferungen um 35 Prozent anstiegen. Der Hersteller profitierte von wieder aufgefüllten Lagerbeständen, nachdem im Vorjahr die Produktion wegen eines Abbauprogramms deutlich gedrosselt worden war. Insgesamt lieferte Stellantis rund 152.000 Fahrzeuge mehr aus als im Vorjahresquartal – ein deutliches Signal für eine geschäftliche Erholung in den USA.
Auch in Europa verzeichnete der Konzern ein solides Plus von 8 Prozent. Der Produktionsstart neuer Modelle wie Citroën C3, Opel Frontera und Fiat Grande Panda belebte das Geschäft, auch wenn rückläufige Lieferungen bei leichten Nutzfahrzeugen das Wachstum leicht bremsten.
In den Regionen Südamerika, Naher Osten und Afrika sowie Asien-Pazifik legten die Auslieferungen um 3 Prozent zu – insbesondere dank stärkerer Nachfrage in Südamerika.
Die Stellantis-Aktie reagierte positiv auf die Zahlen und stieg am Freitagvormittag um 2,3 Prozent auf 9,45 Euro. Damit setzt sich die Erholung der vergangenen Monate fort. Nach der Kurs-Halbierung im Frühjahr bewegt sich der Wert inzwischen wieder stabil zwischen 7,50 und 10 Euro.
Mit den neuen Absatzdaten sendet Stellantis ein deutliches Signal: Nach Monaten der Unsicherheit kehrt beim Autoriesen wieder Rückenwind ein – vor allem dank des robusten US-Geschäfts.



