Bei der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen zeichnet sich ein höheres Interesse ab als 2020. Bis 12 Uhr gaben rund 32 % der Wahlberechtigten ihre Stimme ab – vor fünf Jahren waren es zu diesem Zeitpunkt 29 %.
Insgesamt sind 13,7 Millionen Bürger wahlberechtigt. Gewählt werden Bürgermeister, Landräte sowie rund 20.000 Mandate in den Kommunalparlamenten. Auffällig ist der starke Zuwachs bei der Briefwahl: In Köln beantragte fast jeder Dritte die Unterlagen, auch in Düsseldorf, Dortmund und Aachen stieg der Anteil im Vergleich zu 2020.
In den Wahllokalen kam es stellenweise zu Schlangen, etwa in Köln und Duisburg. In Bielefeld mussten Wahlhelfer sogar rund 80 Stimmberechtigte zu Hause aufsuchen, weil dort versehentlich Stimmzettel fehlten.
Die Wahlbeteiligung lag 2020 am Ende bei 51,9 %. Ob die diesjährige Wahl höher ausfällt, entscheidet sich nach Schließung der Wahllokale um 18 Uhr.




