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FBI in der Kritik: Pannen im Fall Charlie Kirk

Quelle: eulerpool

Der Fall um den Mord an Charlie Kirk bringt das FBI in Erklärungsnot: Neue Details zeigen, wie der mutmaßliche Täter Stunden nach der Tat Ermittler online verhöhnte und wie gravierend die Fehler der Behörden waren.

Nach den tödlichen Schüssen auf den konservativen Aktivisten Charlie Kirk werden neue Details bekannt. Der mutmaßliche Täter Tyler Robinson soll sich Stunden nach der Tat in einem Discord-Chat über die Ermittler lustig gemacht haben. Laut New York Times schrieb der 22-Jährige, das Fahndungsfoto zeige lediglich seinen „Doppelgänger“. Zudem behauptete er, Kirk habe seinen Tod nur vorgetäuscht – während das FBI bereits ein Kopfgeld von 100.000 US-Dollar auf ihn ausgesetzt hatte.

Bekannte berichten von einer zunehmenden Radikalisierung Robinsons im Internet. Ein ehemaliger Mitschüler erklärte auf TikTok, er habe „viel zu viel Zeit online“ verbracht. Nach Angaben des FBI lebte Robinson nach einem Studienabbruch mit seinem transsexuellen Partner, der inzwischen mit den Behörden kooperiert.

Das FBI selbst steht wegen Pannen in der Kritik. Direktor Kash Patel hatte zunächst fälschlich gemeldet, Robinson sei gefasst worden, musste ihn später jedoch mangels Beweisen wieder freilassen. Der republikanische Senator Dick Durbin sprach von einer „Stunde der Amateure“. Patel wird kommende Woche vor dem Justizausschuss des US-Senats aussagen müssen – auch wegen Vorwürfen der Politisierung des FBI.

Charlie Kirk erlag am Mittwoch seinen Verletzungen nach einem Attentat an der Utah Valley University. Der 31-Jährige war Gründer von „Turning Point USA“ und bekannt für seine politischen Debatten an US-Universitäten.