Flugtickets sind in Europa deutlich teurer geworden – doch mit kluger Planung, flexiblen Terminen und genauer Prüfung der Portale lassen sich hunderte Euro sparen.
Die Flugpreise steigen seit Jahren spürbar. Laut Statistischem Bundesamt verteuerten sich internationale Tickets im ersten Halbjahr 2025 um 3,8 %, für Europaflüge sogar um 7,7 %. Gründe sind steigende Kerosinpreise, höhere Steuern und reduzierte Flugpläne vieler Airlines. Trotzdem gibt es Spielräume, um günstiger ans Ziel zu kommen.
Der richtige Buchungszeitpunkt
Eine pauschale Regel gibt es nicht, doch Daten von Portalen wie Kayak oder Skyscanner zeigen klare Muster:
Fliegen abseits der Stoßzeiten
Reisetermine unter der Woche sind meist billiger als Freitag oder Sonntag. Wer frühmorgens oder spätabends fliegt, spart zusätzlich. Mittwoch gilt statistisch als günstigster Rückreisetag.
Flughafenwahl und Flexibilität
Regionale Flughäfen oder Gabelflüge können die Kosten deutlich senken. Wer verschiedene Abflughäfen prüft und flexible Rückflugdaten wählt, erhöht die Chancen auf echte Schnäppchen.
Vorsicht bei Portalen und Billigairlines
Vergleichsportale zeigen oft große Preisunterschiede – nicht selten durch hohe Provisionen. Verbraucherschützer raten, gefundene Flüge immer auch direkt bei der Airline zu prüfen. Zusatzkosten bei Billigfliegern für Gepäck, Sitzplatz oder sogar den Check-in können den Basispreis verdoppeln.
Dynamische Preisgestaltung
Die Annahme, dass Portale Preise über Cookies gezielt anheben, gilt als Mythos. Tatsächlich ändern sich Flugpreise mehrmals täglich durch Algorithmen. Wer sich absichern will, sollte Browser-Cookies löschen oder im Inkognito-Modus suchen.




