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Zalando: UBS sieht Turnaround-Potenzial bis 2026 trotz gesenktem Kursziel

  • UBS senkt Kursziel für Zalando, bleibt aber bei Kaufempfehlung.
  • 2026 könnte das Jahr der Wende für Zalando werden, laut UBS-Analysten.

Der Modehändler Zalando steht an der Börse unter Druck. Schwache Konsumstimmung und hohe Retourenquoten belasten das Vertrauen der Anleger. Die Schweizer Großbank UBS sieht jedoch 2026 als mögliches Jahr der Wende.

UBS hat das Kursziel für Zalando von 42,00 auf 36,50 Euro gesenkt, bleibt aber bei der Kaufempfehlung. Die Anpassung spiegelt vorsichtigere Annahmen zur Konsumdynamik wider, doch das fundamentale Potenzial bleibt laut UBS deutlich über dem aktuellen Kurs.

Bei einem Börsenpreis von rund 24 Euro ergibt sich ein Aufwärtspotenzial von über 50 Prozent. Analysten sehen die Aktie als strukturell unterbewertet an.

Analyst Yashraj Rajani nennt drei Faktoren, die 2026 eine Neubewertung der Zalando-Aktie auslösen könnten. Der Markt sieht Online-Mode als gesättigt, doch UBS hält diese Sicht für zu pessimistisch.

UBS sieht den Sektor in einer zyklischen Schwächephase. Sollte sich der Konsum 2026 stabilisieren, könnte Zalando überproportional profitieren.

Ein wichtiger Termin ist der 26. Februar 2026, wenn Zalando die Zahlen für das vierte Quartal 2025 vorlegt. Der Markt wird auf Effizienz und Nachfrage achten.

Bestätigen die Zahlen die These steigender Effizienz, könnte das Vertrauen der Investoren zurückkehren und der Kurs den von UBS skizzierten Aufholprozess beginnen.

Mit einem Kurs unter früheren Hochs, solider Bilanz und klaren Hebeln für Margen sieht UBS Zalando als Turnaround-Investment. Das Kursziel wurde gesenkt, die Investmentthese bleibt jedoch stark.

2026 könnte das Jahr sein, in dem Zalando aus der Pandemie- und Konsumflaute-Phase herauswächst und der Markt dem E-Commerce-Champion wieder eine Wachstumsprämie zugesteht.

Quelle: Eulerpool Research Systems