Taiwan in Alarmbereitschaft: Chinas Militärführung unter Druck
- Taiwan reagiert auf Chinas Untersuchung hochrangiger Militärs mit erhöhter Wachsamkeit.
- Verteidigungsminister Koo betont die Bedeutung umfassender Analysen zur Erkennung von Pekings Absichten.
Nach Pekings Ankündigung, General Zhang Youxia und einen weiteren Offizier wegen Disziplinverstößen zu untersuchen, hat Taiwan seine Sicherheitsbehörden alarmiert. Verteidigungsminister Wellington Koo betont, dass Taipei die Entwicklungen genau beobachtet, ohne die Verteidigungsbereitschaft zu reduzieren.
China bestätigte, dass Zhang Youxia, ein enger Verbündeter von Xi Jinping, und Liu Zhenli, Leiter des Generalstabs, untersucht werden. Zhang ist einer der wenigen Offiziere mit Kampferfahrung. Taiwan sieht diese Kontroversen im Kontext der angespannten militärischen Lage.
Verteidigungsminister Koo unterstreicht, dass Taiwan seine Überwachung nicht reduziert. Der Fokus liegt auf der Analyse militärischer und nicht-militärischer Indikatoren, um Pekings Absichten frühzeitig zu erkennen. Taiwan setzt auf gemeinsame Geheimdienstmethoden und teilt Informationen mit Partnerländern.
Koo betont, dass einzelne Personalwechsel nicht für strategische Schlussfolgerungen ausreichen. Wichtig ist ein Gesamtbild aus zahlreichen Daten. Trotz interner Probleme in Chinas Militärführung bleibt die Bedrohung durch die Volksrepublik hoch.
Taiwan sorgt sich, dass Chinas steigende Verteidigungsausgaben und die Modernisierung der PLA das strategische Gleichgewicht verschieben könnten. Die Untersuchung von Zhang zeigt die Dynamik und politische Spannung in Pekings Führung. Taiwan sieht darin keinen Entspannungssignal.