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US-Regierung erwirbt Anteile an Intel: Ein riskanter Präzedenzfall für die Industriepolitik

  • US-Regierung erwirbt zehn Prozent an Intel, was über klassische Krisenintervention hinausgeht.
  • Deals mit Nvidia und AMD werfen Fragen zur nationalen Sicherheit auf.

Die US-Regierung unter Präsident Trump hat zehn Prozent an Intel erworben. Diese Beteiligung geht über klassische Kriseninterventionen hinaus und könnte einen gefährlichen Präzedenzfall für die Industriepolitik setzen.

Offiziell dient der Schritt der nationalen Sicherheit, um die Abhängigkeit von taiwanischen Chips zu reduzieren. Doch Deals mit Nvidia und AMD, die weiterhin Chips nach China verkaufen dürfen, werfen Fragen auf.

Insider berichten, dass Handelsminister Lutnick auch Beteiligungen an TSMC oder Samsung prüft. Dies könnte Washingtons Rolle als Miteigentümer zentraler Industrien etablieren.

Für Intel und andere Unternehmen birgt dies Risiken. Politische Rücksichtnahmen könnten notwendige Restrukturierungen erschweren und die Innovationskraft beeinträchtigen.

Grundsätzliche Fragen bleiben: Kann eine befristete Administration eine langfristige Industriepolitik tragen? Und wie passt staatliches Mitunternehmertum zu einer freien Marktwirtschaft?

Quelle: Eulerpool Research Systems