Prediction Markets: Junge Anleger im Spannungsfeld zwischen Glücksspiel und Finanzmarkt
- Prediction Markets bieten jungen Anlegern sofortige Spekulationsmöglichkeiten.
- Regulierungsbehörden diskutieren die Einstufung als Glücksspiel oder Finanzmarkt.
Prediction Markets ziehen junge Anleger an, indem sie sofortige Spekulationen ermöglichen. Regulierungsbehörden diskutieren, ob diese Märkte als Glücksspiel oder Finanzmarkt eingestuft werden sollten, was die Zuständigkeit beeinflusst.
Unternehmen wie Robinhood und CME kooperieren mit FanDuel, um vom Boom der Prediction Markets zu profitieren. Nutzer wetten auf reale Ereignisse, während Betreiber als Intermediäre agieren und Kommissionen erheben.
Kalshi, ein führender Anbieter, beschreibt sein Modell als „stock exchange for events“. Nutzer handeln direkt miteinander, was die regulatorische Einordnung beeinflusst. Glücksspiel fällt unter einzelstaatliche Zuständigkeit, während Finanzmärkte von der CFTC reguliert werden könnten.
Kalshi hat Klagen eingereicht, um sich gegen die Einstufung als Glücksspiel zu wehren. Erfolge in Nevada und New Jersey stehen einer Niederlage in Maryland gegenüber. Die CFTC versuchte, Wetten auf die Präsidentschaftswahl zu blockieren, scheiterte jedoch vor Gericht.
Die Dynamik ähnelt Krypto-Handel, Meme-Aktien und Online-Sportswetten. Junge Anleger suchen nach sofortiger Teilhabe an spekulativen Märkten. Plattformen streben danach, schnell Marktanteile zu sichern, während Regulierungsbehörden um Zuständigkeiten ringen.