Elon Musk verklagt Apple und OpenAI: Wegweisender Antitrust-Fall im KI-Markt
- Elon Musk verklagt Apple und OpenAI wegen Marktabschottung im KI-Bereich.
- Der Fall könnte wegweisend für Antitrust-Recht und KI-Märkte in den USA sein.
Elon Musks Unternehmen xAI hat Apple und OpenAI in den USA verklagt und fordert Milliarden-Schadensersatz. xAI wirft den Unternehmen vor, durch exklusive Partnerschaften den Markt abzuschotten und Wettbewerber zu benachteiligen.
Im Fokus steht die Integration von OpenAIs ChatGPT in Apples Betriebssysteme. Musk kritisiert, dass Apples App Store seine Anwendungen X und Grok trotz hervorragender Bewertungen nicht empfiehlt.
Der Rechtsstreit könnte den US-Markt grundlegend beeinflussen. Antitrust-Experten sehen Apples dominierende Stellung im Smartphone-Segment als mögliche Grundlage für xAIs Klage.
Apple könnte jedoch argumentieren, dass die Partnerschaft mit OpenAI eine legitime Geschäftsentscheidung ist. Sicherheits- und Integrationsgründe könnten ebenfalls ins Feld geführt werden.
Das Verfahren berührt die Frage, ob es einen klar definierten Markt für KI gibt, der wettbewerbsrechtlich geschützt werden muss. Juristen sehen darin einen ersten Testfall für Antitrust und KI.
Musk drohte bereits Anfang des Monats mit einer Klage gegen Apple und führt parallel ein Verfahren gegen OpenAI und dessen CEO Sam Altman in Kalifornien.
Apples App-Store-Praktiken stehen seit Jahren unter regulatorischem Druck. Der neue Rechtsstreit bringt die Diskussion um Apples Machtstellung in den Zukunftsmarkt der Künstlichen Intelligenz.