Neue Dokumente entlasten die Notenbankerin – und stellen Trumps Vorwürfe in ein anderes Licht
US-Präsident Donald Trump versucht, Fed-Gouverneurin Lisa Cook wegen angeblich falscher Angaben bei einem Immobilienkredit zu entlassen. Doch Unterlagen zeigen: Cook deklarierte ihr Haus in Atlanta als Ferienimmobilie, nicht als Hauptwohnsitz. Damit fällt der Kernvorwurf des Hypothekenbetrugs in sich zusammen.
Gerichte haben Cooks Absetzung bereits blockiert, und unabhängige Experten bestätigen ihre Darstellung. Hinter dem Verfahren sehen Beobachter vor allem politischen Druck: Cook gilt als Kritikerin der von Trump geforderten Zinssenkungen. Die Affäre löst Sorgen um die Unabhängigkeit der US-Notenbank aus – ein Tabubruch, denn noch nie hat ein Präsident ein Fed-Direktoriumsmitglied abberufen.




