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Rückkehr der IPO-Aktivität in London: Kanzleien und Berater investieren vorsichtig

  • IPO-Aktivität in London belebt sich nach dreijähriger Flaute.
  • Kanzleien und Berater investieren vorsichtig, beeinflusst von geopolitischen Unsicherheiten.

Nach einer dreijährigen Flaute belebt sich die IPO-Aktivität in London. Kanzleien und Beratungsfirmen stellen wieder Spezialisten für Börsengänge ein, bleiben jedoch angesichts geopolitischer Unsicherheiten vorsichtig.

Die Londoner Börse verzeichnete einen Rückgang der Listings von 125 im Jahr 2021 auf 17 im Vorjahr. In diesem Jahr gibt es bisher zehn Neuzugänge, was auf eine vorsichtige Erholung hindeutet.

Private-Equity-Portfolios suchen nach Exit-Strategien, und regulatorische Lockerungen im Vereinigten Königreich fördern die IPO-Aktivität. Personalberater berichten von neuen Mandaten für den Aufbau von ECM-Teams bei US-Kanzleien.

Deloitte hat nach einem Einstellungsstopp wieder mit Rekrutierungen begonnen. Während der IPO-Pause hielten sich Teams mit Spin-offs und Demergern über Wasser, wie die Abspaltung von Anglo Americans Platin-Sparte zeigt.

Die Konkurrenz im Mid-Market-Segment nimmt zu, was den Preisdruck erhöht. Tech-Unternehmen wie Wise und Revolut ziehen New York in Betracht, während Monzo und Shein Londons Attraktivität testen.

Die politische Lage beeinflusst die Aufbruchsstimmung. Eine weniger interventionistische Wettbewerbspolitik bietet Rückenwind, doch Kanzleien bleiben vorsichtig und stellen mit der Option ein, auf M&A zurückzugreifen.

Quelle: Eulerpool Research Systems