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Milliardeninvestitionen in Unterwasserverteidigung: Drohnen, Sensoren und KI im Fokus

  • Milliardeninvestitionen in Verteidigungstechnologien für maritime Infrastruktur.
  • Große Unternehmen und Start-ups entwickeln neue Systeme und Sensoren.

Die Verwundbarkeit maritimer Infrastruktur durch Störungen an Gaspipelines und Glasfaserkabeln treibt Milliardeninvestitionen in Verteidigungstechnologien voran. Unternehmen und Start-ups positionieren sich für ein Marktvolumen, das Fincantieri auf jährlich 50 Milliarden Euro schätzt.

Die Bedrohungslage erfordert neue Fähigkeiten. Moderne Technologien wie autonome Systeme und KI sollen die Präsenz auf See kosteneffizient erhöhen. Sid Kaushal vom Royal United Services Institute betont die Notwendigkeit einer neuen Skalierung der Fähigkeiten.

Große Unternehmen investieren bereits. BAE Systems entwickelt ein modulares Groß-UUV, während Thales UK Drohnenflotten zur akustischen Datenerfassung plant. Diese Daten sollen per KI ausgewertet werden, um Bedrohungen in Echtzeit zu erkennen.

Start-ups sehen Chancen. Helsing baut in Plymouth ein Werk für den SG-1 Fathom, einen KI-gesteuerten Gleiter. Anduril UK hat mit „Seabed Sentry“ ein Sensornetz entwickelt, das Frühwarnungen bei verdächtigen Aktivitäten liefert.

Die USA verschärfen die Regulierung für Seekabel, Großbritannien priorisiert den Schutz der Unterwasserinfrastruktur. Die NATO setzt auf ein umfassendes Lagebild von der Oberfläche bis zum Meeresgrund. Schnelle Lieferungen sichern Marktanteile in diesem geopolitisch aufgeladenen Segment.

Quelle: Eulerpool Research Systems