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Mobileye korrigiert Umsatzerwartungen: Autonomes Fahren entwickelt sich langsamer

  • Mobileye senkt Umsatzerwartungen für 2026 aufgrund langsamerer Nachfrage nach hochautomatisierten Systemen.
  • Die Marktdynamik im autonomen Fahren kühlt ab, was sich auf Zulieferer und Autobauer auswirkt.

Der israelische Technologiekonzern Mobileye hat seine Umsatzerwartungen für 2026 leicht nach unten korrigiert. Trotz starker Quartalszahlen zeigt sich, dass die Nachfrage nach hochautomatisierten Systemen langsamer wächst als erwartet.

Mobileye prognostiziert für 2026 Erlöse zwischen 1,9 und 1,98 Milliarden US-Dollar. Analysten hatten im Schnitt zwei Milliarden Dollar erwartet. Diese Abweichung verdeutlicht die abnehmende Dynamik im Markt für autonomes Fahren.

Der Hauptgrund ist die schwächere Nachfrage nach hochautomatisierten Systemen. Autohersteller verschieben Investitionen, da Absatz, Margen und regulatorische Bedingungen unsicher bleiben.

Im vierten Quartal erzielte Mobileye Erlöse von 446 Millionen Dollar und übertraf die Erwartungen um 16 Millionen Dollar. Dies zeigt die anhaltende Nachfrage nach Fahrerassistenztechnologien.

Der Ausblick verdeutlicht, dass voll- und hochautomatisiertes Fahren nicht so schnell in die Serienproduktion kommt. Für Mobileye bedeutet das solide Umsätze im Kerngeschäft, aber gedämpfte Wachstumsperspektiven.

Als zentraler Technologiepartner von Volkswagen beeinflusst die verlangsamte Marktdurchdringung auch die Zeitpläne der Autobauer. Autonomes Fahren bleibt strategisch wichtig, entwickelt sich jedoch evolutionär.

Quelle: Eulerpool Research Systems