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EU und Indien schließen historisches Freihandelsabkommen: Neue Handelszone für zwei Milliarden Menschen

  • EU und Indien schaffen eine der größten Freihandelszonen der Welt.
  • Das Abkommen stärkt die strategische Partnerschaft und diversifiziert wirtschaftliche Beziehungen.

Die Europäische Union und Indien haben ein umfassendes Freihandelsabkommen abgeschlossen. Diese neue Handelszone wird fast zwei Milliarden Menschen umfassen und Zölle sowie Marktzugangsbarrieren in zentralen Industrien abbauen.

Das Abkommen ist ein strategisches Signal in Zeiten globaler Handelskonflikte und wachsender Rivalitäten zwischen den USA und China. Es stärkt die wirtschaftliche und geopolitische Partnerschaft zwischen den größten Demokratien der Welt.

Ein Hauptziel ist der schrittweise Abbau von Zöllen und regulatorischen Hürden. Dies soll Investitionen erleichtern und Lieferketten diversifizieren, während die Abhängigkeit von China und den USA reduziert wird.

Die europäische Industrie wird besonders profitieren. Indiens hohe Importzölle, etwa auf Autos, sollen für ein festgelegtes Kontingent auf 10 Prozent sinken. Zölle auf Autoteile könnten ganz entfallen.

Indien erhält besseren Zugang zum europäischen Markt für verarbeitete Lebensmittel und Agrarprodukte. Empfindliche europäische Agrarsektoren bleiben jedoch ausgenommen, um politische Widerstände zu vermeiden.

Das Abkommen ist mehr als ein Handelsprojekt. Es ist ein Bekenntnis zu regelbasiertem Welthandel und bietet Indien die Chance, seine wirtschaftlichen Beziehungen zu diversifizieren und seine Rolle in Asien zu stärken.

Bevor das Abkommen in Kraft tritt, sind rechtliche Prüfungen, Übersetzungen und die Zustimmung des Europäischen Parlaments sowie der Mitgliedstaaten erforderlich. Der Prozess könnte Monate oder Jahre dauern, doch die politische Richtung ist klar.

Quelle: Eulerpool Research Systems