Erhöhte US-Zölle auf südkoreanische Waren: Auswirkungen auf Hyundai und Kia
- US-Präsident Trump erhöht Zölle auf südkoreanische Waren von 15 auf 25 Prozent.
- Hyundai und Kia sind besonders betroffen, da der US-Markt für sie entscheidend ist.
Die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, die Einfuhrzölle auf südkoreanische Waren von 15 auf 25 Prozent zu erhöhen, sorgt für Unruhe an den Märkten. Besonders betroffen sind die Automobil- und Pharmabranche, darunter Hyundai und Kia.
Trump begründet den Schritt damit, dass das Handelsabkommen mit Südkorea nicht ratifiziert wurde. Die Zölle sollen nun auf 25 Prozent steigen, da Südkorea zentrale Verpflichtungen nicht erfüllt habe.
Die südkoreanische Regierung zeigt sich überrascht und plant, mit den USA über eine Lösung zu verhandeln. Ein Besuch von Industrieminister Kim Jung Hwan in den USA ist geplant.
Südkorea exportiert Fahrzeuge, Halbleiter und Elektronik in die USA. Besonders Hyundai und Kia sind betroffen, da der US-Markt für sie wichtig ist. Die Ankündigung belastet bereits die Hyundai-Aktie.
Seoul hatte erst kürzlich Investitionen in den USA zugesagt, um die wirtschaftliche Partnerschaft zu vertiefen. Die erneute Zollverschärfung trifft auch enge Verbündete und könnte globale Lieferketten belasten.
Ob eine schnelle diplomatische Lösung gefunden wird, hängt von den Gesprächen in Washington ab. Für Hyundai bleibt die Unsicherheit hoch, da höhere Zölle ihre Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen könnten.