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Kanada und China: Neue Handelsallianz als Signal an die USA

  • Kanada und China reduzieren Handelsbarrieren und stärken wirtschaftliche Beziehungen.
  • Neue strategische Partnerschaft in Landwirtschaft, Energie und Finanzwirtschaft geplant.

Kanada und China haben ein Abkommen zur Reduzierung von Handelsbarrieren geschlossen. Zollsenkungen und Marktöffnungen stehen im Fokus, um die wirtschaftlichen Beziehungen zu stärken.

Kanadas Premierminister Mark Carney verkündete in Peking, dass bis zu 49.000 chinesische Elektrofahrzeuge mit einem Zoll von 6,1 Prozent nach Kanada importiert werden dürfen.

Im Gegenzug senkt China die Einfuhrzölle auf kanadisches Raps-Saatgut auf 15 Prozent. Dies entlastet kanadische Landwirte, die unter bisherigen Handelsbeschränkungen litten.

Carney betonte die berechenbareren Beziehungen zu China im Vergleich zu den USA, angesichts der unvorhersehbaren Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump.

Chinas Präsident Xi Jinping äußerte den Wunsch, die Beziehungen zu Kanada nachhaltig zu verbessern und den bilateralen Dialog zu vertiefen.

Eine neue strategische Partnerschaft soll in den Bereichen Landwirtschaft, Energie, Finanzwirtschaft sowie Agrar- und Ernährungsindustrie vorangetrieben werden.

Carney sieht „historische Chancen“ in einer Phase globaler Spannungen und wirtschaftlicher Neuordnung.

Der Besuch ist politisch bedeutsam, da Carney der erste kanadische Premierminister seit 2017 ist, der China offiziell besucht.

Parallel verlängerten die Zentralbanken beider Länder ein Währungsswap-Abkommen um fünf Jahre, um den Handel in lokalen Währungen zu erleichtern.

Das Abkommen ist Teil einer breiteren Bewegung, da viele Staaten neue wirtschaftliche Allianzen suchen, um protektionistischen Tendenzen der USA entgegenzuwirken.

Quelle: Eulerpool Research Systems