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2026: Das Jahr der Super-IPOs – SpaceX, OpenAI und mehr im Fokus

  • 2026 könnte das Jahr der Super-IPOs werden, mit SpaceX, OpenAI und Anthropic im Fokus.
  • Diese Unternehmen könnten mehr Kapital anziehen als alle US-IPOs eines durchschnittlichen Jahres zusammen.

2026 könnte das Jahr der Super-IPOs werden. SpaceX, OpenAI und Anthropic planen Börsengänge, die den Markt revolutionieren könnten. Diese Unternehmen könnten mehr Kapital anziehen als alle US-IPOs eines durchschnittlichen Jahres zusammen.

SpaceX steht im Zentrum der Spekulationen. Der Raumfahrtkonzern von Elon Musk wird mit bis zu 1,5 Billionen US-Dollar bewertet. Ein Börsengang könnte über 30 Milliarden Dollar frisches Kapital einbringen und wäre einer der größten IPOs aller Zeiten.

Im KI-Sektor sind OpenAI und Anthropic heiße Kandidaten. OpenAI plant einen Mega-Börsengang nach der Umwandlung in eine kommerzielle Struktur. Anthropic, Entwickler des Sprachmodells Claude, wird auf bis zu 350 Milliarden Dollar geschätzt und hat bereits IPO-Vorbereitungen gestartet.

Auch spezialisierte Plattformen drängen auf den Markt. Die Kryptobörse Kraken hat vertraulich IPO-Unterlagen eingereicht und plant einen Börsengang im ersten Halbjahr 2026. Mit einer Bewertung von rund 20 Milliarden Dollar könnte Kraken zu einem der größten Krypto-IPOs seit Coinbase werden.

Im KI-Infrastruktursegment gilt Lambda Labs als heißer Kandidat. Der GPU-Cloud-Anbieter profitiert vom Boom um Rechenzentren und Large Language Models. Mit milliardenschweren Verträgen bereitet sich das Unternehmen auf einen Börsengang vor, der den Markt für KI-Infrastruktur an die Wall Street bringen würde.

Weitere Namen sorgen für Fantasie: Harvey, ein auf Juristen spezialisierter KI-Anbieter, wächst rasant und könnte ein IPO folgen, sobald die Profitabilität sichtbarer wird. Cerebras, Entwickler von KI-Chips, prüft eine Neuauflage seines Börsengangs und könnte als Herausforderer von Nvidia auftreten.

Mehrere Faktoren sprechen für ein außergewöhnliches Börsenjahr. Die Kombination aus aufnahmefähigen Kapitalmärkten, dem KI-Boom und milliardenschweren Privatunternehmen schafft die Voraussetzungen für historische Börsengänge. Ob alle Kandidaten den Schritt wagen, hängt vom Marktumfeld und regulatorischen Fragen ab.

Quelle: Eulerpool Research Systems