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USA verstärken militärische Präsenz im Nahen Osten nach Drohungen gegen Iran

  • USA verstärken militärische Präsenz im Nahen Osten nach Drohungen gegen Iran.
  • Flugzeugträger „USS Abraham Lincoln“ auf dem Weg in die Region, Eskalation durch Massenproteste im Iran ausgelöst.

Nach Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen das iranische Regime verstärken die USA ihre militärische Präsenz im Nahen Osten. Der Flugzeugträger „USS Abraham Lincoln“ ist mit Begleitschiffen auf dem Weg in die Region. Eine offizielle Bestätigung des Pentagons steht noch aus.

Medienberichten zufolge wurde die „USS Abraham Lincoln“ aus dem Südchinesischen Meer in Richtung Nahost verlegt. Der atomgetriebene Träger führt mehrere Tausend Soldaten und Dutzende Kampfflugzeuge mit sich. In etwa einer Woche soll der Verband im Einsatzgebiet eintreffen.

Die Eskalation wurde durch Massenproteste im Iran gegen das autoritäre Regime ausgelöst. Sicherheitskräfte gehen brutal gegen Demonstranten vor, Menschenrechtsorganisationen berichten von Tausenden Toten. Trump drohte dem Regime mit militärischem Eingreifen, sollte es zu Massenhinrichtungen kommen.

US-Botschafter Mike Waltz erklärte im UN-Sicherheitsrat, Trump sei „ein Mann der Tat“ und alle Optionen lägen auf dem Tisch, um das Töten zu beenden. Die Vereinten Nationen forderten den Iran auf, geplante Hinrichtungen auszusetzen und Todesfälle unabhängig aufzuklären.

Das Weiße Haus erklärte, auf Druck der USA seien 800 geplante Hinrichtungen gestoppt worden. Die Schweiz schaltete sich diplomatisch ein und verurteilte die Gewalt der Sicherheitskräfte sowie die Anwendung der Todesstrafe. Bern bemüht sich um Vermittlung zwischen Washington und Teheran.

Trump zögert mit einem finalen Befehl zu einem möglichen Militärschlag und stimmt sich mit Verbündeten ab. Israels Premierminister Netanjahu bat Trump, mit einer Entscheidung zu warten, um sich auf einen möglichen iranischen Gegenschlag vorzubereiten.

Die Verlegung eines Flugzeugträgers gilt als klares Signal strategischer Abschreckung. Auch wenn Washington keine Einsatzentscheidung bestätigt, unterstreicht der Schritt die Drohkulisse gegenüber Teheran in einer Phase zunehmender regionaler Spannungen.

Quelle: Eulerpool Research Systems