Honeywell plant Börsengang seiner Quantencomputer-Tochter Quantinuum
- Honeywell plant den Börsengang seiner Quantencomputer-Tochter Quantinuum.
- Der Schritt könnte den Wettbewerbsdruck auf Pure Player wie D-Wave Quantum erhöhen.
Der Industriekonzern Honeywell bereitet den Börsengang seiner Quantencomputer-Tochter Quantinuum vor. Ein vertraulicher Börsenprospekt wurde bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht. Details zu Emissionsvolumen und Preisspanne sind noch nicht bekannt.
Quantinuum entstand aus der Fusion von Honeywells Quantenhardware-Sparte mit Cambridge Quantum. Bei einer Finanzierungsrunde 2025 wurde das Unternehmen mit zehn Milliarden Dollar bewertet. NVIDIA gehört zu den Investoren, was die technologische Relevanz unterstreicht.
Ein Börsengang könnte Quantinuum zusätzliches Kapital für Forschung und Marktdurchdringung verschaffen. Die Sichtbarkeit gegenüber Kunden und Partnern würde steigen. Der Schritt könnte den Wettbewerbsdruck auf Pure Player wie D-Wave Quantum erhöhen.
D-Wave ist einer der wenigen börsennotierten Pure Player im Quantencomputing. Mit einem kapitalkräftigen Konkurrenten wie Quantinuum könnte sich die Marktposition von D-Wave relativ abschwächen.
Der geplante Börsengang zeigt, dass Quantencomputing vom Forschungsfeld zum strategischen Investmentthema wird. Für Honeywell könnte der IPO versteckte Werte heben. Der Wettbewerb um Investoren, Talente und Kunden im Quantenmarkt dürfte intensiver werden.