Skip to content

Blackstone plant Milliardeninvestition in deutsche IT-Infrastruktur

  • Blackstone plant Milliardeninvestition in Rechenzentrums-Campus in Lippetal.
  • Projekt stärkt Nordrhein-Westfalens Position im europäischen Wettbewerb um digitale Infrastruktur.

Der US-Investor Blackstone plant, den deutschen Markt für digitale Infrastruktur mit einem Großprojekt zu prägen. In Lippetal soll ein Rechenzentrums-Campus entstehen, in den bis zu vier Milliarden Euro investiert werden.

Das Projekt zählt zu den größten Einzelinvestitionen in IT-Infrastruktur in Deutschland. Es unterstreicht den zunehmenden Wettbewerb um Standorte für die KI- und Cloud-Ökonomie.

Blackstone hat ein 27 Hektar großes Grundstück von der Industriegebiet Westfalen GmbH erworben. Der Kaufvertrag wurde bereits im Dezember unterzeichnet.

In Zusammenarbeit mit Quality Technology Services (QTS) wird das Projekt realisiert. Für QTS ist es das erste Projekt in Deutschland.

Das formelle Planungsverfahren soll zügig folgen. Der Bürgermeister von Lippetal rechnet mit einer Dauer von rund zwei Jahren bis zur Schaffung des Baurechts.

Der geplante Campus passt in den europaweiten Investitionstrend. Laut Bitkom hat sich die Rechenzentrumskapazität in Deutschland seit 2015 verdoppelt.

James Seppala von Blackstone sieht Deutschland als attraktiven Standort. Rechenzentren bieten stabiles Wachstum und langfristig kalkulierbare Erträge.

Ob in Lippetal eine KI-Gigafactory entsteht, ist noch offen. Der Campus soll jedoch für Cloud- und KI-Anwendungen ausgelegt sein.

Entscheidend für die Standortwahl sind ein leistungsfähiges Stromnetz, gute Anbindung an Glasfaser- und Übertragungsnetze sowie der Zugang zu qualifizierten Fachkräften.

Für die Landesregierung in Düsseldorf ist das Projekt ein strategischer Erfolg. Es stärkt die Position Nordrhein-Westfalens im europäischen Wettbewerb um digitale Infrastruktur.

Quelle: Eulerpool Research Systems