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Ford plant Batterielieferungen von BYD für neue Hybrid-Strategie

  • Ford plant Gespräche mit BYD über Batterielieferungen für Hybridfahrzeuge.
  • Politische Bedenken wegen Abhängigkeit von chinesischen Lieferketten.

Ford überdenkt seine Elektrifizierungsstrategie und setzt verstärkt auf Plug-in-Hybride. Die Nachfrage nach reinen Elektrofahrzeugen war rückläufig, während Hybridverkäufe um 18 Prozent stiegen. Ford plant, das Hybridkonzept des F-150 auf weitere Modelle auszuweiten.

Für die Umsetzung benötigt Ford leistungsfähige und kostengünstige Batterien. Laut Wall Street Journal führt Ford Gespräche mit BYD über die Lieferung von Batterien für internationale Werke außerhalb der USA. Eine Einigung steht noch aus.

Im Fokus stehen LFP-Batterien mit Blade-Technologie von BYD, die sich durch hohe Sicherheit und niedrige Kosten auszeichnen. BYD ist ein führender Batterieproduzent und beliefert bereits Hersteller wie Xiaomi und Tesla.

Politisch ist die Kooperation sensibel. Kritiker warnen vor Abhängigkeit von chinesischen Lieferketten. Ford betont, mit vielen Unternehmen im Gespräch zu sein, während BYD keine Stellungnahme abgab.

Ford steht vor einem Zielkonflikt: wirtschaftliche Effizienz versus geopolitische Risiken. Eine mögliche Kooperation mit BYD könnte außerhalb der USA angesiedelt werden, um politische Konsequenzen zu minimieren.

In der neuen Phase der Elektrifizierung spielen Technik, Kosten und Geopolitik eine entscheidende Rolle bei Partnerschaften in der Autoindustrie.

Quelle: Eulerpool Research Systems