Der Traum vom Ferienhaus muss nicht am Preis scheitern: Während Mallorca oder die Côte d’Azur immer teurer werden, locken Märkte in Osteuropa, Griechenland oder Portugal mit Einstiegschancen – teils mit zweistelligen Wertzuwächsen.
Osteuropa und Türkei: Einstieg zu Schnäppchenpreisen
Laut einer Auswertung des Maklernetzwerks iad lassen sich an der Schwarzmeerküste Bulgariens oder in Rumänien noch Häuser nahe am Strand für rund 300.000 Euro erwerben. Auch Albanien gilt mit Quadratmeterpreisen ab 2.752 Euro als aufstrebender Markt. In der Türkei bleiben die Kaufpreise niedrig, allerdings frisst die Inflation die Vorteilspreise bei Lebenshaltungskosten schnell wieder auf.
Luxuslagen bleiben unerschwinglich
Ganz anders das Bild in Monaco, den Schweizer Alpen oder an der Costa Smeralda: Wer hier ein Ferienhaus will, muss Millionen investieren. Selbst in Schweden kostet ein Haus in Küstenlage laut iad teils 2 Millionen Euro und mehr.
Neue Trends durch Klimawandel
Interessenten zieht es nicht mehr nur in die Mittelmeerregionen. „Coolcation“ heißt der Trend: Regionen wie Bretagne, Normandie, Schweden oder Großbritannien verzeichnen Suchanstiege von 35 bis 60 Prozent. Die Nachfrage nach Ferienhäusern dort wächst stark, da Käufer klimatisch gemäßigtere Regionen bevorzugen.
Wo Wertsteigerungen locken
Starke Preissprünge sahen Makler zuletzt auf den Balearen mit +19 % binnen eines Jahres sowie an der Amalfiküste mit +15 %. Auch Portugal – insbesondere das Dourotal – und die griechischen Inseln gelten weiter als attraktive Märkte mit moderaten Einstiegspreisen.
Timing und Lage entscheidend
Kaufinteressenten sollten laut iad-Deutschlandchef Apostolos Bibudis vor allem auf die Jahreszeit achten: Im Herbst und Winter lassen sich oft günstigere Deals erzielen. Zudem lohnt es, 20 bis 30 Kilometer außerhalb der Touristen-Hotspots zu suchen, wo Quadratmeterpreise deutlich niedriger sind.




