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Brasilien profitiert von Chinas Handelsstrategie und US-Importchancen

  • Brasilien profitiert von Chinas Abkehr von US-Waren und steigender Nachfrage nach Soja.
  • Der Bovespa-Index steigt, während Brasiliens Schuhindustrie Chancen in den USA sieht.

Brasilien erlebt einen Exportboom nach China, da Handelskonflikte mit den USA eskalieren. Chinesische Käufer decken ihren Sojabedarf zunehmend aus Brasilien, was die Preise an brasilianischen Häfen in die Höhe treibt.

Der Bovespa-Index stieg um neun Prozent, während der S&P 500 fiel. Rohstoffkonzerne und Geflügelexporte profitieren von der gestiegenen Nachfrage und der Vogelgrippe in anderen Regionen.

Die strategische Partnerschaft mit China zeigt sich in Milliardeninvestitionen und Infrastrukturprojekten. Chinesische Unternehmen kontrollieren Teile der brasilianischen Stromversorgung und betreiben wichtige Verkehrswege.

Brasiliens Regierung setzt auf internationale Handelsbeziehungen. Präsident Lula da Silva fördert den Export von Rindfleisch nach Japan und verhandelt über US-Zollausnahmen.

Brasilien sieht auch Chancen in den USA. Die Schuhindustrie erwartet Exportzuwächse, wenn chinesische Anbieter durch Zölle benachteiligt werden. Der US-Markt ist bereits der wichtigste für brasilianische Schuhe.

Trotz US-Stahlzöllen könnte Brasilien von globalen Handelsverwerfungen profitieren. Bereits in der ersten Trump-Amtszeit stieg die Nachfrage nach lateinamerikanischen Agrarprodukten.

Quelle: Eulerpool Research Systems