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Rio Tinto: Umstrukturierung unter CEO Trott fokussiert auf Synergien und Lithium

  • Rio Tinto strukturiert unter CEO Trott um, fokussiert auf Synergien und Lithium.
  • Kleinere Geschäftsbereiche könnten verkauft werden, um die Rendite zu steigern.

Simon Trott, neuer CEO von Rio Tinto, hat die Unternehmensstruktur neu geordnet. Die Geschäftslinien wurden auf drei reduziert: Aluminium und Lithium in einer Division, Eisenerz in einer eigenen Einheit und Kupfer als dritte Sparte.

Die Umstrukturierung folgt auf den plötzlichen Abgang von Jakob Stausholm. Trott strebt einen disziplinierteren Ansatz mit Fokus auf Synergien und lukrative Projekte an, um die Effizienz zu steigern.

Kleinere Geschäftsbereiche wie Borate und Titan stehen zur strategischen Überprüfung und könnten verkauft werden. Diese Maßnahmen sollen die Rendite für Aktionäre verbessern und die Kostenbasis verschlanken.

Sinkende Eisenerzpreise setzen Rio Tinto unter Druck, da chinesische Stahlwerke ihre Nachfrage reduziert haben. Gleichzeitig investiert das Unternehmen stark in Wachstumsfelder wie Lithium, das als zentrale Säule für die Zukunft gilt.

Personalwechsel begleiten die Neuordnung: Sinead Kaufman und Kellie Parker verlassen das Unternehmen. Matthew Holcz übernimmt die Leitung des Eisenerzbereichs, der Standorte in Westaustralien, Kanada und Guinea umfasst.

Jerome Pecresse bleibt für Aluminium zuständig und übernimmt zusätzlich die Verantwortung für Lithium, einen der wichtigsten Wachstumstreiber des Konzerns.

Quelle: Eulerpool Research Systems