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Verzögerungen bei OpenAI-Restrukturierung: Microsoft-Verhandlungen und SoftBank-Drohung im Fokus

  • Verhandlungen mit Microsoft verzögern OpenAI-Restrukturierung, SoftBank droht Milliarden zurückzuhalten.
  • Investorennachfrage bleibt hoch, Sekundärverkauf könnte OpenAI mit 500 Mrd. Dollar bewerten.

Die geplante Umstrukturierung von OpenAI könnte sich ins nächste Jahr verschieben. Verhandlungen mit Großinvestor Microsoft über zentrale Vertragsfragen sind der Grund. Diese betreffen Milliardeninvestments und eine mögliche Börsennotierung.

Ein zentraler Streitpunkt ist Microsofts exklusiver Zugang zur OpenAI-Technologie über Azure. OpenAI möchte Partnerschaften mit Google und Amazon Web Services ausbauen, um API-Erlöse zu steigern. Ein Kompromiss könnte sein, bestimmte Regierungsaufträge außerhalb von Azure abzuwickeln.

Die Frage des geistigen Eigentums bleibt heikel. Microsoft fordert umfassenden Einblick in die Modell-Entwicklung, während OpenAI den Zugriff begrenzen will. Besonders umstritten ist die AGI-Klausel, die OpenAI das Recht gibt, Microsofts IP-Zugang bei Erreichen von „artificial general intelligence“ einzuschränken.

Microsoft könnte einen Anteil von 30 bis 35 Prozent an OpenAI erhalten, abhängig vom Verhandlungsausgang. Bisher hat Microsoft über 13 Mrd. Dollar investiert. Ohne Einigung bis Jahresende könnte SoftBank seine zugesagten 10 Mrd. Dollar zurückhalten.

Parallel laufen Gespräche mit anderen Anteilseignern und den Generalstaatsanwälten in Kalifornien und Delaware. Trotz offener Fragen bleibt die Nachfrage nach Anteilen hoch. Ein Sekundärverkauf könnte OpenAI mit 500 Mrd. Dollar bewerten, deutlich über den 300 Mrd. Dollar der letzten Finanzierungsrunde.

Quelle: Eulerpool Research Systems