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BaFin warnt: Anstieg der Beschwerden bei Neo-Brokern im Jahr 2025

  • Die BaFin meldet 2025 einen Anstieg der Beschwerden bei Neo-Brokern um 35%.
  • Trade Republic und Scalable Capital stehen im Fokus der Kritik wegen struktureller Schwächen.

Die deutsche Finanzaufsicht BaFin meldet einen deutlichen Anstieg der Verbraucherbeschwerden im Jahr 2025. Besonders betroffen sind Neo-Broker, die über die Hälfte der 1.521 eingereichten Schlichtungsanträge ausmachen.

Probleme wie lange Depotüberträge und fehlerhafte Steuerabrechnungen werfen ein Schlaglicht auf strukturelle Schwächen im Neo-Brokerage. Diese Schwächen betreffen rechtliche und finanzielle Kernbereiche.

Trade Republic und Scalable Capital stehen im Fokus der Kritik. Trade Republic verzeichnete über 300 Beschwerden, während Scalable Capital Schwierigkeiten bei der Migration von Kundendepots hatte.

Die BaFin betont die Ernsthaftigkeit der Beschwerden und fordert Broker auf, ihre Prozesse zu verbessern. In 50 Prozent der Fälle konnte eine einvernehmliche Lösung erzielt werden.

Die Neo-Broker haben in den letzten Jahren stark expandiert, doch die Skalierung erfordert belastbare Back-End-Prozesse. Die Branche muss sich fragen, ob sie mit regulatorischen Anforderungen Schritt halten kann.

Quelle: Eulerpool Research Systems