ServiceNow demonstriert operative Stärke in einem Umfeld, das für Softwarewerte zunehmend ungemütlich wird. Der Workflow-Spezialist übertrifft im vierten Quartal 2025 die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn, erhöht die Visibilität durch steigende Vertragsbestände und genehmigt ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm. Gleichzeitig intensiviert das Unternehmen seine KI-Strategie mit Partnerschaften mit Anthropic und OpenAI sowie mehreren milliardenschweren Übernahmen.
ServiceNow übertraf im vierten Quartal 2025 sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn die Analystenerwartungen.
Wichtigste Kennzahlen Q4 2025:
Besonders stark entwickelte sich das Abonnementgeschäft. Die Subscription-Erlöse stiegen um 21 Prozent auf 3,47 Milliarden US-Dollar. Analysten hatten mit 3,42 Milliarden gerechnet.
Im Gesamtjahr 2025 beliefen sich die Abo-Umsätze auf 12,88 Milliarden US-Dollar.
Der cRPO-Wert (current Remaining Performance Obligations) – ein zentraler Frühindikator für zukünftige Umsätze – legte um 25 Prozent auf 12,85 Milliarden US-Dollar zu.
Für das erste Quartal 2026 erwartet ServiceNow Abo-Erlöse zwischen 3,65 und 3,66 Milliarden US-Dollar. Für das Gesamtjahr stellt das Management 15,53 bis 15,57 Milliarden US-Dollar in Aussicht.
Zusätzlich genehmigte der Verwaltungsrat ein weiteres Aktienrückkaufprogramm über fünf Milliarden US-Dollar.
ServiceNow erweitert seine KI-Strategie deutlich.
Erste Projekte mit Fiserv und Panasonic Avionics zeigen konkrete Anwendungsfälle.
ServiceNow ergänzt seine KI-Offensive durch strategische Zukäufe:
Die Moveworks-Integration soll rund 100 Basispunkte zusätzliches Abo-Wachstum bringen.
Trotz starker operativer Kennzahlen verlor die Aktie seit Jahresbeginn rund 24 Prozent. Der Software-Sektor gehört aktuell zu den schwächsten Segmenten im S&P 500.
Die nächste Bewährungsprobe folgt am 22. April 2026 mit den nächsten Quartalszahlen.



