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Zelenskyj lädt Putin zu Friedensgesprächen in Istanbul ein – Reaktion auf Trumps Appell

  • Zelenskyj lädt Putin zu Gesprächen in Istanbul ein, beeinflusst durch Trumps Appell.
  • Kiews Waffenstillstandsangebot abgelehnt, Moskau fordert Verhandlungen über Kriegsursachen.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskyj hat überraschend angekündigt, sich mit Wladimir Putin in Istanbul zu treffen. Dies geschieht nach einem Appell von Ex-US-Präsident Donald Trump, der Kiew zur Annahme des russischen Gesprächsangebots drängte.

Kiews einseitiges Waffenstillstandsangebot wurde von Moskau abgelehnt. Der Kreml fordert, dass die „Ursachen des Krieges“ verhandelt werden, darunter Kiews NATO-Ambitionen und die Anerkennung annektierter Gebiete.

Zelenskyj betont, dass ein Waffenstillstand ohne Vorbedingungen erfolgen müsse. Er folgt Putins Einladung aufgrund von Trumps öffentlichem Druck, um die Möglichkeit eines Abkommens zu prüfen.

Die letzte Begegnung zwischen Zelenskyj und Putin fand 2019 in Paris statt. Die Gespräche sollen sich an der gescheiterten Istanbuler Friedensinitiative von 2022 orientieren, angepasst an die aktuelle militärische Lage.

Europäische Länder wie Frankreich, Polen und das Vereinigte Königreich fordern einen bedingungslosen Waffenstillstand. Moskaus Vorschlag, während laufender Angriffe zu verhandeln, wird von Kiew abgelehnt.

Putins Sprecherin Maria Sacharowa betont, dass Verhandlungen über die Kriegsursachen Vorrang haben. Ankara ist bereit, erneut als Gastgeber zu fungieren, während der Beschuss in der Ukraine weitergeht.

Quelle: Eulerpool Research Systems