Xiaomi plant ab 2027 den Export von Elektroautos nach Europa
- Xiaomi plant ab 2027 den Export des Elektroautos „SU7“ nach Europa.
- Ein Entwicklungszentrum in Deutschland soll die Automobilsparte stärken.
Xiaomi bereitet sich auf den internationalen Automarkt vor. Ab 2027 will der chinesische Elektronikkonzern sein erstes Elektroauto „SU7“ außerhalb Chinas exportieren. Nach dem Erfolg in China plant Xiaomi, seine Automobilsparte deutlich zu erweitern.
Ein Entwicklungszentrum in Deutschland ist zentral für Xiaomis Strategie. Deutschland gilt als wichtigster Automobilstandort Europas. Xiaomi hat bereits fünf ehemalige BMW-Ingenieure eingestellt, um die Fahrzeugentwicklung zu stärken.
Der „SU7“ ist ein strategisches Aushängeschild. In China wurde das Modell schnell zum meistverkauften E-Auto, noch vor Teslas Model 3. Für 2025 plant Xiaomi die Produktion von 300.000 Einheiten.
Xiaomi-Chef Lu Weibing deutete an, dass Exporte Teil der Unternehmensstrategie werden könnten. Die Expansion erfolgt, während etablierte Hersteller unter Druck durch chinesische Wettbewerber stehen, die in Preis, Technik und Design aufholen.
Mit der Expansion stärkt Xiaomi seine Position als vertikal integrierter Elektronikanbieter. Das Unternehmen liefert Software-, Mobilfunk- und Automobillösungen aus einer Hand. Im Gegensatz zu Tesla skaliert Xiaomi aus einem profitablen Kerngeschäft heraus, was es für Investoren und Konkurrenten relevant macht.