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Wells Fargo darf wieder wachsen: Fed hebt Vermögensobergrenze auf

  • Die Fed hebt die Vermögensobergrenze für Wells Fargo auf, was Wachstum ermöglicht.
  • CEO Charlie Scharf sieht dies als Wendepunkt für die Bank.

Die US-Notenbank hat Wells Fargo nach sieben Jahren regulatorischer Einschränkungen wieder Wachstum erlaubt. Die 2018 verhängte Vermögensobergrenze von 2 Billionen Dollar wurde aufgehoben, was neue Kredite und Geschäftsausweitungen ermöglicht.

Die Fed bestätigte, dass Wells Fargo alle Bedingungen zur Aufhebung der Beschränkung erfüllt hat. Dies zeigt den substanziellen Fortschritt der Bank bei der Behebung organisatorischer Defizite. Einige Auflagen bleiben jedoch bestehen.

Für CEO Charlie Scharf, der 2019 die Führung übernahm, ist dies ein Wendepunkt. Die Bank kann sich nun auf externes Wachstum konzentrieren. Jeder der 215.000 Mitarbeitenden erhält einen Bonus von 2.000 Dollar.

Zwischen 2016 und 2018 weitete sich der Skandal um unerlaubt eröffnete Kundenkonten aus. Mitarbeitende manipulierten Daten und leisteten falsche Unterschriften, was zu über fünf Milliarden Dollar an Strafen führte.

Mit der Entscheidung der Fed könnte Wells Fargo wieder aktiv zur US-Bankenkonsolidierung beitragen oder selbst Ziel einer Übernahme werden. In einem deregulierten Umfeld unter Präsident Trump ist dies ein Signal, dass Sanktionen nicht ewig bestehen.

Quelle: Eulerpool Research Systems