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Walmart übernimmt teilweise Trumps Zölle nach politischem Druck

  • Walmart übernimmt teilweise die Kosten der Importzölle von Trump nach politischem Druck.
  • Ökonomen warnen vor höheren Verbraucherpreisen durch Trumps Handelspolitik.

Walmart, der weltgrößte Einzelhändler mit einem Jahresumsatz von 648 Milliarden Dollar, steht unter politischem Druck. Die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump führte zu Warnungen vor Preiserhöhungen.

Finanzminister Scott Bessent erklärte, Walmart habe zugesagt, einen Teil der durch Trumps Zölle verursachten Kosten selbst zu tragen. Dies geschah nach einem Gespräch mit ihm, obwohl er betonte, keinen Druck ausgeübt zu haben.

Trump kritisierte Walmart scharf und forderte, die Zölle nicht als Preistreiber zu benennen. Er betonte, dass Walmart die Zusatzkosten selbst tragen solle, da der Konzern im letzten Jahr 15,5 Milliarden Dollar Gewinn erzielte.

Walmart-Chef Doug McMillon warnte, dass die Zollerhöhungen preistreibend wirken könnten. Als größter Importeur von Containerware in die USA könne Walmart die Belastungen nicht vollständig kompensieren.

Walmart erklärte, man arbeite daran, die Preise niedrig zu halten. Ob die Zugeständnisse über geplante Maßnahmen hinausgehen, blieb unklar. Der Konzern äußerte sich nicht zu den Äußerungen von Finanzminister Bessent.

Ökonomen warnen, dass Trumps protektionistische Handelspolitik zu höheren Verbraucherpreisen führen wird. Walmart ist eines der am stärksten betroffenen Unternehmen.

Ende April geriet Amazon in eine ähnliche Debatte. Der Konzern wollte die Zölle auf Preisschildern offenlegen, was das Weiße Haus als „feindlichen politischen Akt“ bezeichnete. Das Vorhaben wurde nach Trumps Intervention gestoppt.

Quelle: Eulerpool Research Systems