Vier Monate nach Amtsantritt schwindet das Vertrauen der Deutschen in Friedrich Merz. Laut einer neuen Umfrage glaubt nur noch eine Minderheit, dass die Regierung bei Migration oder Wirtschaft Fortschritte erzielen kann.
Ein Drittel der Befragten nennt die Begrenzung der Migration als wichtigste Aufgabe der Regierung. Dahinter folgen die wirtschaftliche Lage (23 %), Klimaschutz (14 %), Sicherheit (12 %) und Bildung (9 %).
Doch die Erwartungen sind düster: 35 % der Deutschen rechnen damit, dass sich die Migrationslage unter Merz noch verschlechtert. 36 % erwarten keine Veränderung – nur 19 % hoffen auf Besserung.
Auch wirtschaftlich sehen die Deutschen kaum Licht. Nur 28 % trauen Schwarz-Rot zu, das Land aus der Rezession zu führen – der niedrigste Wert seit Amtsantritt. Im Mai waren es noch 43 %. Gleichzeitig stieg der Anteil der Pessimisten, die kein Wachstum erwarten, auf ein Rekordhoch von 56 %.
Die schwachen Umfragewerte schlagen sich auch in der Parteienlandschaft nieder. Erst am Dienstag meldete Insa, dass die Union in der Wählergunst hinter die AfD zurückgefallen ist.




