Der britische Sporthändler JD Sports hat im ersten Halbjahr deutlich weniger verdient. Hauptgrund sind die schwachen Geschäfte in den USA.
Bis zum 2. August sank der Gewinn vor Steuern und Sondereffekten um 13,5 % auf 351 Mio. Pfund. Konzernchef Regis Schultz sprach von einem „vorsichtigen Ausblick“ für das zweite Halbjahr. Am Jahresziel hält JD Sports jedoch fest: erwartet werden weiterhin 853 bis 914 Mio. Pfund Ergebnis.
In den Vereinigten Staaten erwirtschaftet JD Sports rund 40 % seiner Umsätze – vor allem mit den Ketten JD Sports, Hibbett, DTLR und Shoe Palace. Dort drücken Rabatte und eine schwächere Nachfrage nach Nike-Produkten, die knapp die Hälfte des Umsatzes ausmachen.
Die Aktie hat in den vergangenen zwölf Monaten rund 43 % verloren. Von den jüngst verhängten US-Zöllen erwartet JD Sports hingegen nur begrenzte Auswirkungen.




