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US-Verbrauchervertrauen im Mai: Stärkster Anstieg seit vier Jahren dank Handelsentspannung und Börsenrallye

  • US-Verbrauchervertrauen steigt im Mai um 12,3 Punkte, größter Anstieg seit vier Jahren.
  • Positive Stimmung durch Handelsentspannung und Börsenrallye, Unsicherheit durch mögliche EU-Zölle bleibt.

Das Verbrauchervertrauen in den USA stieg im Mai um 12,3 Punkte auf 98, der stärkste Anstieg seit vier Jahren. Der Index des Conference Board übertraf alle Prognosen der von Bloomberg befragten Ökonomen.

Besonders stark war der Anstieg der Erwartungen für die nächsten sechs Monate, der größte Zuwachs seit 2011. Die positive Dynamik zeigte sich in allen Alters- und Einkommensgruppen, besonders bei republikanisch gesinnten Haushalten.

Die Umfrageergebnisse wurden nach der vorläufigen Zollpause zwischen den USA und China erhoben. Laut Stephanie Guichard vom Conference Board verstärkte das Abkommen die bereits positive Stimmung.

Auch der Aktienmarkt trug zur Zuversicht bei. Der S&P 500 stieg im Mai um 5,8 %, was sich in den Erwartungen der Konsumenten widerspiegelt. Die Kaufabsicht für Autos, Immobilien und Reisen nahm zu.

Am Arbeitsmarkt bleibt das Bild gemischt. Mehr Menschen sehen verfügbare Arbeitsplätze, doch der „Labor Market Differential“ verringerte sich im fünften Monat in Folge.

Einzelhändler wie Walmart planen Preiserhöhungen nach Abverkauf der Lagerbestände. Dennoch fiel die mittlere Inflationserwartung der Verbraucher auf den tiefsten Stand seit Mitte 2022, begünstigt durch gesunkene Benzinpreise.

Präsident Trump drohte erneut mit Importzöllen gegenüber der EU. Konsumenten und Märkte setzen jedoch vorerst auf Entspannung.

Quelle: Eulerpool Research Systems