US-Märkte in Aufruhr: Trumps Kritik an Fed-Chef Powell erschüttert Vertrauen
- Trumps Kritik an Fed-Chef Powell führt zu Kursrückgängen und Dollar-Verlusten.
- Unsicherheit über Fed-Unabhängigkeit belastet Märkte und treibt Goldpreis auf Rekordhoch.
Die US-Finanzmärkte reagierten nervös auf Donald Trumps erneute Kritik an Fed-Chef Jay Powell. Ein Social-Media-Post des Präsidenten führte zu einem deutlichen Kursrückgang an den Börsen und einem Wertverlust des Dollars.
Der S&P 500 fiel um 2,4 Prozent, der Nasdaq Composite um 2,6 Prozent. Über 90 Prozent der gelisteten Unternehmen verzeichneten Verluste. Der Dollar erreichte ein Dreijahrestief, während der Euro und der Yen an Stärke gewannen.
Trumps Andeutungen, Powell entlassen zu wollen, wecken Zweifel an der Unabhängigkeit der Fed. Diese Unsicherheit belastet die Märkte, da die Fed als Grundpfeiler des US-Finanzsystems gilt.
Die Rendite der zehnjährigen US-Treasuries stieg um 0,08 Prozentpunkte auf 4,41 Prozent. Analysten sehen die gleichzeitige Abwertung des Dollars und den Anleihen-Ausverkauf als seltenes Phänomen.
Trumps Forderung nach Zinssenkungen steht im Widerspruch zur Fed-Strategie. Die politische Einflussnahme könnte die Inflationserwartungen weiter anheizen und das geldpolitische Umfeld belasten.
Gold erreichte ein Rekordhoch von 3.494,81 US-Dollar pro Feinunze. Investoren suchen Schutz vor wachsender Volatilität und zweifeln an der Berechenbarkeit der US-Wirtschaftspolitik.