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US-Börsen trotzen Rezessionsängsten: Optimismus trotz gemischter Signale

  • Investoren setzen auf US-Wirtschaft und Zolllockerungen trotz Rezessionswarnungen.
  • Gemischte Signale: Optimismus an Börsen, aber Skepsis bei Marktbeobachtern.

Investoren setzen auf eine starke US-Wirtschaft und mögliche Zolllockerungen, trotz Rezessionswarnungen von Ökonomen wie Apollo Global Management. Der S&P 500 hat seine Verluste auf 3,3 % reduziert und eine neuntägige Gewinnserie verzeichnet.

Anleger hoffen auf eine Deeskalation im Handelsstreit mit China. Präsident Trump hat erste Zölle zurückgenommen. Doch Marktbeobachter bleiben skeptisch. Tom Porcelli von PGIM Fixed Income warnt vor einer unvermeidlichen wirtschaftlichen Abkühlung.

Die Fundamentaldaten zeigen ein gemischtes Bild: Arbeitsplätze und Konsumdaten steigen, während Verbrauchervertrauen und Unternehmensstimmung sinken. Visa meldet keine Konsumschwäche, aber die Märkte bleiben ambivalent.

Der Optimismus der Börse basiert auf wenigen Tech-Giganten. Defensivwerte übertreffen zyklische Branchen, was auf Risikoaversion hindeutet. Anleihemärkte preisen wirtschaftliche Schwäche ein, mit hohen Renditen und erwarteten Zinssenkungen der Fed.

Vanguard senkt seine US-Wachstumsprognose auf unter 1 % und erhöht die Inflationsprognose auf 4 %. Die Schere zwischen inflationsbereinigtem CAPE-Renditeaufschlag und Treasury-Rendite bleibt eng.

Ob die Börse recht behält, wird sich beim nächsten Zinsentscheid der US-Notenbank zeigen. Jerome Powells Worte werden entscheidend sein.

Quelle: Eulerpool Research Systems