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Uniper zahlt 2,6 Mrd. Euro an den Bund zurück und bereitet Teilrückzug des Staates vor

  • Uniper zahlt 2,6 Mrd. Euro an den Bund zurück, um EU-Auflagen zu erfüllen.
  • Der Rückzug des Staates soll bis 2028 auf maximal 25 Prozent erfolgen.

Der verstaatlichte Energiekonzern Uniper wird im laufenden Quartal 2,6 Mrd. Euro an die Bundesrepublik Deutschland zurückzahlen. Diese Maßnahme erfüllt eine Auflage der EU-Kommission. Ursprünglich war eine Rückzahlung von 2,5 Mrd. Euro geplant.

Uniper geriet 2022 durch die Energiekrise unter Druck und erhielt 13,5 Mrd. Euro Staatshilfen. Der Bund übernahm daraufhin die Mehrheit am Unternehmen. Im September 2024 erfolgte bereits eine Teilrückzahlung von 530 Mio. Euro.

Die EU-Kommission fordert, dass Deutschland seine Beteiligung bis 2028 auf maximal 25 Prozent plus eine Aktie reduziert. Die Rückzahlung ist ein wichtiger Schritt zur geplanten Teilprivatisierung.

Marktbeobachter sehen in der Rückzahlung ein Zeichen für Unipers wirtschaftliche Stabilität. Die höheren Energiepreise und eine stabilisierte Beschaffungssituation tragen dazu bei. Unklar bleibt, wie schnell Deutschland seinen Anteil reduziert und zu welchem Preis Investoren einsteigen.

Quelle: Eulerpool Research Systems