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Trump plant Wechsel an der Fed-Spitze: Kevin Warsh als Favorit

  • Trump plant, Kevin Warsh als neuen Fed-Chef zu nominieren, was die Unabhängigkeit der Notenbank gefährden könnte.
  • Die Nominierung könnte die US-Geldpolitik politischer gestalten und hat weitreichende Auswirkungen auf Märkte und den Dollar.

Die Unabhängigkeit der US-Notenbank steht vor einer großen Bewährungsprobe. Präsident Trump will am Freitag den Nachfolger von Jerome Powell als Fed-Chef benennen. Kevin Warsh, ein prominenter Fed-Kritiker, gilt als Favorit.

Trump erwartet von seinem künftigen Fed-Vorsitzenden schnellere Zinssenkungen. Dies führte bereits in der Vergangenheit zu Spannungen mit Powell, der sich gegen rasche Zinssenkungen wehrte.

Warsh, ehemaliges Fed-Gouverneursratsmitglied, fordert eine Neuausrichtung der Geldpolitik. Er kritisiert die Fed und plädiert für niedrigere Zinsen und eine Lockerung der Bankenregulierung.

Die Personalie fällt in eine Phase politischen Drucks auf die Fed. Trumps Regierung versucht, Einfluss zu nehmen, was die Unabhängigkeit der Notenbank gefährdet.

Powells Amtszeit endet im Mai. Unklar ist, ob er im Gouverneursrat bleibt, was Trumps Einfluss einschränken könnte. Seine reguläre Amtszeit läuft bis 2028.

Ein designierter Nachfolger wie Warsh könnte bereits Einfluss ausüben und Erwartungen an künftige Zinsschritte prägen.

Im Kongress gibt es Widerstand. Senator Thom Tillis will Fed-Nominierungen blockieren, solange Untersuchungen gegen die Notenbank laufen.

Die Nominierung entscheidet, ob die US-Geldpolitik politischer wird oder die Fed ihre Unabhängigkeit bewahrt. Für Finanzmärkte und den Dollar steht viel auf dem Spiel.

Trumps Ankündigung erhöht den Druck. Sollte Warsh nominiert werden, könnte die US-Geldpolitik politischer werden als je zuvor.

Quelle: Eulerpool Research Systems