Skip to content

Der Fall des Dollars: Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und den Euro-Raum

  • Der Dollar verliert an Wert, was Risiken für die globale Finanzstabilität birgt.
  • Ein starker Euro könnte Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen.

Der US-Dollar hat in den letzten zwölf Monaten über zehn Prozent an Wert verloren. Der Euro ist auf über 1,20 Dollar gestiegen. Dies könnte für europäische Verbraucher zunächst günstigere Importe bedeuten, birgt jedoch Risiken für die globale Finanzstabilität.

Der rapide Wertverlust des Dollars ist besorgniserregend. Die fehlende Erholung und starke Tagesbewegungen deuten auf einen Stimmungswechsel an den Devisenmärkten hin. Investoren bewerten Risiken neu, was die Stabilität des Dollars gefährdet.

Die Unabhängigkeit der Federal Reserve steht im Fokus. Ein schwächerer Dollar könnte die Importpreise in den USA erhöhen und die Inflation anheizen. Dies könnte die Fed zu einer restriktiveren Geldpolitik zwingen, was der Regierungspolitik widerspricht.

Für Deutschland bedeutet ein starker Euro gegenüber dem Dollar Wettbewerbsnachteile. Besonders exportorientierte Branchen wie Maschinenbau und Automobilzulieferer könnten unter Druck geraten, da ihre Produkte im Dollarraum teurer werden.

Ein schwacher Dollar senkt den Inflationsdruck im Euroraum und gibt der EZB mehr Spielraum. Doch wenn die Dollar-Schwäche Arbeitsplätze und Investitionen belastet, könnte dies zu einem makroökonomischen Problem werden.

Der Dollar ist nicht nur Handelswährung, sondern auch Reservewährung. Zweifel an seiner Stabilität könnten Kettenreaktionen auslösen, die die globalen Märkte destabilisieren. Gold könnte in solchen Phasen als sicherer Hafen an Bedeutung gewinnen.

Ein geordneter Rückgang des Dollars könnte Vorteile wie niedrigere Euro-Inflation bieten. Kritisch wird es bei ungeordneten Bewegungen, wenn der Dollar seine Krisenfunktion verliert und die Liquidität austrocknet.

Quelle: Eulerpool Research Systems