Trump erwägt Sanktionen gegen Russland: Zweifel an Putins Friedenswillen wachsen
- Trump erwägt neue Sanktionen gegen Russland nach massivem Angriff auf die Ukraine.
- Politischer Druck in den USA steigt, während Zweifel an Putins Friedenswillen wachsen.
Nach einem massiven russischen Angriff auf die Ukraine erwägt US-Präsident Donald Trump neue Sanktionen gegen Moskau. Der Angriff erfolgte während stagnierender Friedensgespräche und verschärft Trumps Kurs gegenüber Russland.
Trump äußerte Frustration über Wladimir Putin und zweifelt an dessen Friedenswillen. Ein von Kiew unterstützter Waffenstillstand scheitert am Widerstand Moskaus. Sollte ein letzter Verhandlungsversuch scheitern, könnten die Gespräche abgebrochen werden.
Bundeskanzler Friedrich Merz kündigte an, dass Deutschland, die USA, Frankreich und das Vereinigte Königreich keine Reichweitenbeschränkungen mehr für ukrainische Waffen vorsehen. Dies ermöglicht Kiew tiefere Schläge ins russische Kernland.
In den USA steigt der politische Druck. Ein parteiübergreifender Gesetzesvorschlag im Senat fordert neue Sanktionen gegen Russland und Strafzölle auf Energieexporte. Mehr als 80 Senatoren unterstützen den Vorstoß.
Trump kritisiert Putin, lehnt aber auch den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ab. Er wirft Selenskyj vor, seinem Land mit seiner Rhetorik zu schaden, was Trumps Sicht auf den Konflikt beeinflusst.
Ein Telefonat mit Putin, in dem dieser einen Waffenstillstand ablehnte, markiert einen Wendepunkt. Trump glaubt nicht mehr an Putins Friedenswillen und äußerte dies in einer Konferenz mit Selenskyj und europäischen Regierungschefs.
Außenpolitische Beobachter sind nicht überrascht von Trumps Kurswechsel. Frühere US-Präsidenten hatten ähnliche Erfahrungen gemacht: anfängliche Hoffnung auf Zusammenarbeit, gefolgt von Ernüchterung.
William Taylor, früherer US-Botschafter in der Ukraine, sagte, Trump erkenne langsam, dass Putin das eigentliche Hindernis sei. Die Frage sei, ob Trump bereit sei, Konsequenzen zu ziehen.