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Trump Erlaubt Chevron Rückkehr nach Venezuela: Politische Pragmatik in der Energiepolitik

  • Trump erlaubt Chevron Rückkehr nach Venezuela, was als bedeutender Erfolg gilt.
  • Die Entscheidung markiert eine Abkehr von der bisherigen „maximum pressure“-Strategie.

Die Trump-Regierung hat überraschend Chevron die Rückkehr auf den venezolanischen Ölmarkt erlaubt. Dies geschieht wenige Monate nach dem angekündigten Lizenzentzug. Chevron darf nun wieder Öl fördern und exportieren, was als bedeutender Erfolg für das Unternehmen gilt.

Die neue Genehmigung ähnelt der unter der Biden-Regierung, ist jedoch auf sechs Monate begrenzt. Venezuela wird nun in Form von Rohöl für Steuern und Lizenzabgaben entschädigt, nicht in bar.

Chevron hatte argumentiert, dass ein Rückzug der USA Russland und China mehr Einfluss in Lateinamerika geben würde. Vor der Stilllegung produzierte Chevron rund 240.000 Barrel pro Tag in Venezuela.

Die Entscheidung markiert eine Abkehr von der bisherigen „maximum pressure“-Strategie der Trump-Administration. Diese Strategie isolierte zunehmend die demokratische Opposition in Caracas.

Innerhalb des Weißen Hauses gibt es Spannungen: Während Hardliner wie Marco Rubio einen harten Kurs fordern, setzt Richard Grenell auf pragmatische Einigungen.

Nach der Verabschiedung des Steuergesetzes am 4. Juli ist der innenpolitische Druck auf Trump gesunken, kompromisslose Venezuela-Sanktionen beizubehalten. Analysten sehen darin ein geopolitisches Signal mit begrenzter Halbwertszeit.

Chevron betonte, sich strikt an internationale und US-Sanktionsvorgaben zu halten. Aus Caracas gab es zunächst keine Reaktion.

Quelle: Eulerpool Research Systems