Skip to content

Tragischer Vorfall: Schaffner der Deutschen Bahn stirbt nach Angriff in Regionalbahn

  • Ein Schaffner der Deutschen Bahn stirbt nach einem Angriff in einer Regionalbahn.
  • Der mutmaßliche Täter, ein 26-jähriger Mann, sitzt in Untersuchungshaft.

Ein 36-jähriger Schaffner der Deutschen Bahn ist nach einem gewaltsamen Angriff in einer Regionalbahn im Kreis Kaiserslautern verstorben. Der Vorfall ereignete sich am Montagabend zwischen Landstuhl und Homburg. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen eines Tötungsdelikts.

Der mutmaßliche Täter, ein 26-jähriger griechischer Staatsangehöriger, sitzt in Untersuchungshaft. Er wurde noch am Tatort festgenommen. Laut Staatsanwaltschaft hat er keinen festen Wohnsitz in Deutschland und keine Vorstrafen.

Der Schaffner kontrollierte eine Gruppe junger Menschen, als er feststellte, dass der Verdächtige kein gültiges Ticket hatte. Ein Streit entwickelte sich, der in einem gewaltsamen Angriff endete. Der Schaffner brach zusammen und erlag später im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Evelyn Palla, zeigte sich bestürzt über den Vorfall. Sie verurteilte die Tat aufs Schärfste und sprach den Angehörigen ihr Mitgefühl aus. Palla forderte Politik und Gesellschaft auf, Lösungen für die zunehmende Gewalt zu finden.

Gewaltvorfälle im Bahnverkehr sind seit Jahren ein Problem. Laut Bundesinnenministerium wurden bis Ende Oktober 2025 täglich im Schnitt fünf Bahnmitarbeiter angegriffen. Die Zahlen deuten auf eine hohe Belastung für Beschäftigte im öffentlichen Verkehr hin.

Quelle: Eulerpool Research Systems