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Nvidia-Chipverkauf an ByteDance: Politische Hürden und strenge Auflagen

  • Geplanter Verkauf von Nvidias H200-KI-Chips an ByteDance steht unter strengen politischen Auflagen.
  • Verhandlungen über Lizenzbedingungen laufen, um sicherzustellen, dass Chinas Militär keinen Zugriff erhält.

Der geplante Verkauf von Nvidias H200-KI-Chips an ByteDance steht unter strengen politischen Auflagen. Die US-Regierung zeigt Bereitschaft zur Genehmigung, jedoch sind die Bedingungen umstritten.

Ein zentraler Punkt ist die verschärfte Know-Your-Customer-Regelung, um sicherzustellen, dass Chinas Militär keinen Zugriff auf die Chips erhält. Nvidia hat die Bedingungen bisher nicht akzeptiert.

Zusätzlich müssen Käufer detaillierte Angaben zu potenziellen Remote-Nutzern machen, insbesondere in Bezug auf Länder wie Iran, Kuba oder Venezuela.

Nvidia verhandelt mit der US-Regierung über die Lizenzbedingungen für Lieferungen nach China. Ein Unternehmenssprecher betonte, dass die Bedingungen kommerziell praktikabel sein müssen.

Zu strenge Auflagen könnten chinesische Kunden zu alternativen Anbietern treiben. Der H200 ist einer von Nvidias leistungsfähigsten KI-Beschleunigern, optimiert für große Sprachmodelle und Rechenzentren.

China hat vorläufige Genehmigungen für Technologiekonzerne wie ByteDance, Tencent und Alibaba erteilt, um die Chips zu importieren. Auch das KI-Start-up Deepseek ist betroffen.

Das US-Handelsministerium hat im Januar eine Lockerung der Lizenzpolitik veröffentlicht, jedoch unter klar definierten Bedingungen, einschließlich der Prüfung der Chips durch ein US-Drittlabor.

Beobachter sehen dies als Möglichkeit für Washington, eine 25-prozentige Abgabe auf Exporte durchzusetzen. Innerhalb der USA gibt es erheblichen Widerstand gegen die geplanten Lieferungen.

China-kritische Politiker warnen, die Chips könnten zur Stärkung militärischer KI-Systeme genutzt werden. Der Technologiekonflikt zwischen Washington und Peking hat sich verschärft, insbesondere im Bereich Hochleistungshalbleiter.

Einige Insider erwarten, dass zumindest ein Teil der Lieferungen vor einem geplanten Treffen zwischen Donald Trump und Chinas Präsident Xi Jinping im April erfolgen könnte. Dies hängt von der Einigung auf praktikable Lizenzbedingungen ab.

Quelle: Eulerpool Research Systems