Skip to content
Große Huntington Ingalls Aktienanalyse: Die stille Macht der US-Flotte
Aktienanalyse

Große Huntington Ingalls Aktienanalyse: Die stille Macht der US-Flotte

Huntington Ingalls Industries steht gerade jetzt im Fokus, weil sich geopolitische Spannungen und sicherheitspolitische Prioritäten der USA zunehmend auf die maritime Stärke der US-Navy verlagern. Der Markt der US-Navy ist dabei einzigartig: hoch reguliert, politisch geschützt und geprägt von extremen Eintrittsbarrieren, in dem nur wenige Unternehmen überhaupt liefern dürfen. Genau hier nimmt Huntington Ingalls eine Schlüsselrolle ein, mit Fähigkeiten und Werften, die über Jahrzehnte aufgebaut wurden und praktisch nicht ersetzbar sind.

Huntington Ingalls Industries Aktie und Aktienanalyse

WKN
A1JE8X
Symbol
HII
Hauptsitz
Vereinigte Staaten von Amerika
Sektor
Industrie
Industrie
Rüstungs- und Verteidigungsindustrie
Kurs
351,91 EUR
Marktkapitalisierung
13,93 Mrd. EUR
Ø Umsatzwachstum 5 Jahre
4,27 %
Ø Gewinnwachstum 5 Jahre
-4,60 %
Nettomarge
4,77 %
KGVe
27,4
Ø KGV 5 Jahre
14,9
Free Cashflow Rendite
3,36 %
Dividendenrendite
1,30 %
Datum
06.02.2026

Bloomberg, Eulerpool Research Systems

  • Ein Markt, den man nicht einfach betreten kann
    Huntington Ingalls Industries operiert in einem Markt, der eher einem geschlossenen System als einem freien Wettbewerb gleicht. Die US-Navy vergibt ihre wichtigsten Programme nur an eine Handvoll Anbieter, und bei nuklearen Plattformen ist Huntington Ingalls faktisch unersetzbar. Für dich als Investor heißt das: Wettbewerb findet nicht über Preise, sondern über Vertrauen, Ausführung und jahrzehntelange Beziehungen statt. Genau daraus entsteht eine außergewöhnliche Planbarkeit, die viele andere Industrien nicht kennen.

  • Wachstum ohne Massenmarkt, aber mit jahrzehntelanger Visibilität
    Huntington Ingalls wächst nicht durch neue Kunden, sondern durch längere Laufzeiten, höhere Komplexität und stetige Modernisierung bestehender Flotten. Jeder Auftrag zieht Folgeaufträge nach sich, von Wartung über Upgrades bis hin zu Refueling Programmen. Das sorgt für Umsätze, die nicht in Quartalen, sondern in Generationen gedacht werden. Für langfristige Investoren ist das eine seltene Form von Wachstumssicherheit.

  • Ein Burggraben aus Stahl, Know-how und Zeit
    Der Wettbewerbsvorteil von Huntington Ingalls lässt sich nicht kopieren, weil er aus Dingen besteht, die man nicht beschleunigen kann. Nukleare Zertifizierungen, eingespielte Lieferketten, spezialisierte Fachkräfte und Werften entstehen über Jahrzehnte, nicht über Investitionsrunden. Selbst mit unbegrenztem Kapital ließe sich dieser Vorsprung kaum aufholen. Genau deshalb bleibt HII ein zentraler Engpassfaktor der US-Sicherheitsarchitektur.

  • Der Margenhebel liegt nicht im Markt, sondern in der Umsetzung
    Das Spannende an der Aktie ist, dass die Nachfrage nie das Problem war, sondern die operative Ausführung. Mit dem Übergang zu nach COVID neu verhandelten Verträgen und einer stabileren Kostenbasis entsteht nun ein klarer Hebel für bessere Margen. Gelingt diese Normalisierung, kann sich die ökonomische Qualität des Geschäfts deutlich verbessern, ohne dass dafür neues Wachstum erfunden werden muss. Genau hier liegt das asymmetrische Potenzial der Aktie.