Bill Gates bereut Treffen mit Jeffrey Epstein: Ein schwerer Fehler
- Bill Gates bereut seine Treffen mit Jeffrey Epstein und bezeichnet sie als schweren Fehler.
- Neue Dokumente enthalten unbelegte Vorwürfe gegen Gates, die er als absurd zurückweist.
Bill Gates, Mitgründer von Microsoft, hat seine Treffen mit dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein als schweren Fehler bezeichnet. In einem Interview mit 9News sagte Gates, dass er jede Minute mit Epstein bereue.
Neue Dokumente enthalten einen nicht versendeten E-Mail-Entwurf aus 2013, der in Epsteins Konto gefunden wurde. Darin werden unbelegte Vorwürfe gegen Gates erhoben, die er als „absolut absurd und vollkommen falsch“ bezeichnet.
Gates betonte, dass die E-Mail nie verschickt wurde und unklar sei, warum Epstein sie verfasst habe. Die Erwähnung in den „Epstein-Files“ ist kein Beleg für Fehlverhalten, und es gibt keine belastbaren Beweise gegen Gates.
Gates traf Epstein erstmals 2011. Es gab mehrere Abendessen, die laut Gates philanthropischen Gesprächen dienten. Epstein behauptete, wohlhabende Persönlichkeiten für Spenden im Bereich globale Gesundheit mobilisieren zu können.
Die Veröffentlichung von Dokumenten durch das US-Justizministerium sorgt international für Spannungen. Epstein hatte ein Netzwerk mit prominenten Namen aufgebaut, die teils als Kontakte, teils als Geschäftspartner oder in Korrespondenzen auftauchten.
Epstein starb 2019 in einem New Yorker Gefängnis, bevor es zu einem weiteren Gerichtsverfahren kam. Ihm wurde vorgeworfen, Minderjährige missbraucht und ein System zur Ausbeutung junger Frauen betrieben zu haben.
Für Gates bleibt die Verbindung reputationsschädigend, auch wenn er strafrechtliche Relevanz zurückweist. Seine Aussage „Ich wünschte, ich hätte ihn nie kennengelernt“ unterstreicht die Distanzierung und die Sensibilität des Falls.