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Kryptomarkt in Turbulenzen: Bitcoin-Verluste und Warnungen vor einer Abwärtsspirale

  • Der Kryptomarkt verliert fast 500 Milliarden US-Dollar an Marktkapitalisierung.
  • Prominente Investoren warnen vor einer möglichen Abwärtsspirale und Vertrauenskrise.

Der Kryptomarkt erlebt eine der stärksten Korrekturen seit dem Bullenmarkt 2024. Innerhalb weniger Tage sind fast 500 Milliarden US-Dollar an Marktkapitalisierung verschwunden. Bitcoin führt den Ausverkauf an, während prominente Investoren vor einer Abwärtsspirale warnen.

Seit dem 29. Januar hat der Kryptomarkt laut CoinGecko rund 467,6 Milliarden Dollar verloren. Bitcoin fiel auf 72.877 US-Dollar, das niedrigste Niveau seit der Wiederwahl Donald Trumps im November 2024. Zwischenzeitlich erholte sich der Kurs, fiel jedoch erneut.

Vom Rekordhoch im Oktober liegt Bitcoin inzwischen rund 40 Prozent im Minus. Dies geschieht trotz institutioneller Nachfrage und einer kryptofreundlichen US-Regierung. Der Kursrückgang löste massive Zwangsliquidationen aus, die den Abwärtsdruck verstärken.

Investor Michael Burry spricht von einer möglichen „Todesspirale“. Er nennt Strategy Inc. als Beispiel, das bei weiteren Verlusten bilanziell unter Druck geraten könnte. Auch institutionelle Investoren zeigen Unsicherheit, was die Dynamik weiter kippen könnte.

Der gesamte Kryptomarkt wird aktuell mit rund 2,5 Billionen Dollar bewertet, nach über 4 Billionen im Oktober. Rund 1,5 Billionen Dollar an Marktwert sind verschwunden. Mike Novogratz von Galaxy Digital sieht das Mantra „Halten, egal was passiert“ gebrochen.

Historisch sind Rückgänge von 30 bis 50 Prozent im Kryptomarkt nichts Ungewöhnliches. Neu ist jedoch, dass klassische Finanzmarktmechanismen stärker in den Kryptosektor durchschlagen könnten. Noch ist von einer systemischen Krise nicht die Rede, doch Vertrauen ist wichtiger denn je.

Quelle: Eulerpool Research Systems