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Stephen Hemsley kehrt als CEO zu UnitedHealth zurück: Herausforderungen und Chancen

  • Stephen Hemsley kehrt als CEO zu UnitedHealth zurück, um das Unternehmen durch schwierige Zeiten zu führen.
  • Rückkehrende CEOs bieten Vorteile, doch oft sinkt die Aktionärsrendite, da alte Strategien in veränderten Märkten nicht mehr greifen.

Stephen Hemsley übernimmt erneut die Führung von UnitedHealth. Der 72-jährige ehemalige CEO soll den Gesundheitsversicherer durch schwierige Zeiten steuern, geprägt von Bundesuntersuchungen und internen Turbulenzen nach dem Tod eines Topmanagers.

Hemsley, der UnitedHealth von 2006 bis 2017 leitete, gilt als Architekt des Wachstums. Seine Rückkehr reiht sich in eine Serie prominenter CEO-Comebacks ein, darunter Bob Iger bei Disney und Howard Schultz bei Starbucks.

Rückkehrende CEOs bieten Vorteile: Sie kennen das Unternehmen und können schnell Entscheidungen treffen. Doch laut Spencer Stuart sinkt die Aktionärsrendite bei S&P-500-Unternehmen mit boomerang CEOs im Schnitt um 3 % jährlich.

Die Herausforderungen sind oft grundlegend anders. A.G. Lafley konnte bei Procter & Gamble nicht an frühere Erfolge anknüpfen, und Bob Iger kämpfte bei Disney mit strukturellen Problemen.

Howard Schultz sah sich bei Starbucks wachsendem Gewerkschaftsdruck gegenüber. Seine dritte Amtszeit war kurz und durchwachsen.

Der häufigste Fehler: Rückkehrer setzen auf alte Strategien in einem veränderten Marktumfeld. Von 19 untersuchten Rückkehrern schnitten 14 schlechter ab.

Hemsley muss nun zeigen, ob seine Erfahrung gegen externe Komplexität bestehen kann oder ob sein Comeback eine verpasste Chance bleibt.

Quelle: Eulerpool Research Systems