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Steigende Immobilienpreise trotz sinkender Zinsen: Erschwinglichkeit in Gefahr

  • Immobilienpreise in Deutschland steigen trotz sinkender Zinsen.
  • Nur 55 Prozent der Käufer halten Immobilien für bezahlbar.

Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland steigen wieder, was die Erschwinglichkeit belastet. Laut einer Umfrage von Interhyp halten nur noch 55 Prozent der potenziellen Käufer Immobilien in ihrer Region für bezahlbar. Vor einem Jahr waren es noch 59 Prozent.

Obwohl die Zinsen für Immobilienkredite gesunken sind, steigen die Preise. Seit Jahresbeginn verzeichnet Interhyp einen Anstieg der Immobilienpreise um fünf Prozent. Dies spiegelt die gestiegene Nachfrage wider, da Verkäufer wieder höhere Preise durchsetzen können.

Der rapide Zinsanstieg in den Jahren 2022 und 2023 drängte viele Haushalte aus dem Markt. Verkäufer senkten ihre Preise, was zu einem Preisrückgang führte. Nun berichten 68 Prozent der Befragten von steigenden Preisen in ihrer Region.

Interhyp befragt jährlich rund 1.000 Personen, die auf Immobiliensuche sind oder kürzlich Wohneigentum erworben haben. Die Ergebnisse gelten als repräsentativ für diese Käufergruppe.

Die Diskrepanz zwischen gesunkenen Finanzierungskosten und steigenden Preisen zeigt, dass der Traum vom Eigenheim für viele Haushalte in weite Ferne rückt, trotz verbesserter Zinslage.

Quelle: Eulerpool Research Systems