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Shein plant IPO in Hongkong: Druck auf London wegen China-Risiken

  • Shein plant IPO in Hongkong, um Druck auf London auszuüben.
  • Geopolitische Faktoren beeinflussen die IPO-Zukunft des Unternehmens.

Shein hat einen Börsengang an der Hong Kong Stock Exchange beantragt. Der Online-Modehändler will damit die britische Finanzaufsicht zu Zugeständnissen bei der Offenlegung von China-Risiken bewegen.

Die zentrale Streitfrage betrifft die Risikobeschreibung im Prospekt, insbesondere mögliche Lieferkettenverbindungen zur Region Xinjiang. Die britische FCA genehmigte eine Version, die jedoch von Peking abgelehnt wurde.

Shein hofft, dass ein von der CSRC genehmigter Prospekt in Hongkong auch in London akzeptiert wird. Eine Einigung scheint jedoch unwahrscheinlich.

Ursprünglich plante Shein 2023 eine Notierung in den USA, scheiterte jedoch an der SEC. Nun setzt das Unternehmen auf Hongkong, unterstützt von Peking.

Shein verfügt über 12 Milliarden US-Dollar an Barmitteln. Investoren und Banken drängen auf einen Abschluss, da ihre Vergütung vom Erfolg des IPOs abhängt.

Die Bewertung stellt eine Herausforderung dar: Trotz Umsatzsteigerung fiel der Nettogewinn, was Fragen zur Nachhaltigkeit der 66-Milliarden-Dollar-Bewertung aufwirft.

Der Rückzug des Konkurrenten Temu aus dem US-Markt und starke USA-Verkäufe stabilisieren die Profitabilität von Shein.

Die FCA, HKEX und Shein lehnten eine Stellungnahme ab. Die IPO-Zukunft hängt nun von geopolitischen Faktoren ab.

Quelle: Eulerpool Research Systems