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Saudi-Arabien droht mit Produktionssteigerungen: OPEC+ unter Druck

  • Saudi-Arabien plant Produktionssteigerungen zur Disziplinierung von OPEC+-Mitgliedern.
  • Ölpreise fallen auf Vierjahrestief von 60 US-Dollar pro Barrel.

Saudi-Arabien plant, die Ölproduktion zu erhöhen, um OPEC+-Mitglieder zu disziplinieren, die ihre Quoten überschreiten. Diese Strategie könnte die bisherige Politik zur Stützung der Ölpreise drastisch ändern.

Im Juni soll die Produktion um 411.000 Barrel pro Tag steigen, um Länder wie Kasachstan und den Irak zu bestrafen. Dies ist die zweite Erhöhung in Folge, nachdem im Mai bereits Druck ausgeübt wurde.

Saudi-Arabien erwägt, die restlichen 2,2 Millionen Barrel, die bislang nicht gefördert wurden, in monatlichen Schritten auf den Markt zu bringen. Dies würde den Plan zur schrittweisen Erhöhung bis 2026 beschleunigen.

Die Ölpreise sind auf ein Vierjahrestief von 60 US-Dollar pro Barrel gefallen, beeinflusst durch den Handelskrieg unter Präsident Trump und die steigende OPEC+-Produktion. Saudi-Arabien zeigt Bereitschaft, von traditionellen Preispolitiken abzuweichen.

Diese Strategieänderung könnte den Ölmarkt entscheidend beeinflussen, da Saudi-Arabien bereit ist, die Preise durch Angebotserhöhungen zu beeinflussen, anstatt sie zu stabilisieren.

Quelle: Eulerpool Research Systems